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Geschichte von Meinheim

Meinheim im heutigen Mittelfranken gehörte zum 1792 von Preußen erworbenen Fürstentum Ansbach. Als Teil Ansbachs fiel Meinheim im Vertrag von Paris  im Februar 1806 durch Tausch an Bayern.


Postleitzahl: 91802

Ortsteile: Meinheim (dazugeh. Oberweiler), Kurzenaltheim, Wolfsbronn,

435 m ü. M., 875 Einwohner, Reg.-Bez. Mittelfranken, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal.


Die Gemeinde Meinheim mit den Ortsteilen Meinheim, Kurzenaltheim und Wolfsbronn sowie den Weilern und Einöden Oberweiler, Baierleinsmühle, Obere und Untere Bloßenmühle, Papiermühle und Sägmühle kann durch Funde aus der Bronze- und Hallstattzeit auf eine vorgeschichtliche Zeit zurückblicken.

Meinheim wurde erstmals im Jahre 1154 urkundlich erwähnt. Die Besitzungen der Herren von Treuchtlingen und Holzingen erwarben im 14. und 15. Jahrhundert die Ansbacher Markgrafen. Im Jahre 1379 wurde die Pfarrei Meinheim dem Domkapitel von Eichstätt unterstellt. Die Meinheimer Kirche St. Wunibald wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtet, die Turmspitze mit bunt glasierten Ziegeln gedeckt und 1720 erfolgte die Erneuerung des Kirchenschiffes mit Deckengemälden, die die Geburt, Taufe und Himmelfahrt Christi darstellen. Die Reformation setzte sich in Meinheim bereits 1526 durch.
Der Friedhof befand sich erst um das Gotteshaus, 1874 wurde ein neuer Platz am Ortsrand gegen Dittenheim und 1937 eine neue Begräbnisstätte an der Straße nach Wolfsbronn angelegt.

Die Gemeinde Meinheim hatte schwer unter dem Dreißigjährigen und dem Spanischen Erbfolgekrieg zu leiden. Das Dorf wurde besetzt, geplündert und gebrandschatzt.

In Meinheim fanden früher Flurumritte statt. Der letzte dieser bis zu fünf Stunden dauernden Umritte ist aus dem Jahre 1830 überliefert.
Katastrophen wie Feuer, Hagelschlag, Wolkenbruch und Überschwemmung des Meinheimer Mühlbaches fügten dem Ort und der Bevölkerung immer wieder schwere Schäden zu.

Mit der Markgrafschaft Ansbach kam Meinheim 1806 unter bayerische Verwaltung.

1810 erfolgte die Vereinigung mit Kurzenaltheim und Wolfsbronn zu einer Ruralgemeinde; 1818 trennte der Staat Kurzenaltheim und 1837 Wolfsbronn wieder ab.

Meinheim blieb als selbständige Gemeinde beim Landgericht Gunzenhausen.

1972 wurde Wolfsbronn und 1978 Kurzenaltheim wieder eingegliedert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte der wirtschaftliche Aufschwung zahlreiche Modernisierungen, wie Wasserversorgung, Kanalisation mit Kläranlage, Hochwasserfreilegung des Mühlbaches und Ausbau der Straßen.

Die Meinheimer Rundwege führen durch Wiesen und Wälder zum Naturdenkmal "Steinerne Rinne". Der Naturpark Altmühltal sowie Gaststätten laden zum Besuch ein.


 





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